Sie überlegen, sich eine Ninja Airfryer zu kaufen, aber die Modellvielfalt macht die Wahl schwer? Mit bis zu sechs Kochfunktionen und Temperaturen von 40 bis 210 °C versprechen die Geräte vielseitiges fettarmes Garen. In diesem Artikel analysieren wir die wichtigsten Modelle, beleuchten Vor- und Nachteile aus echten Nutzerperspektiven und klären, ob die Heißluftfritteusen wirklich so gesund sind, wie oft behauptet wird.

Anzahl der Kochfunktionen: 6 (laut BBC Good Food Star Buy 2022) ·
Temperaturbereich: 40–210 °C (laut Homeland.ie (irischer Händler)) ·
Auszeichnung: BBC Good Food Star Buy 2022 ·
Modellvarianten: Dual Zone, Max XL, CRISPi, FlexDrawer

Kurzüberblick

1Bestätigte Fakten
2Was unklar ist
  • Ob Airfryer generell gesünder sind als Fritteusen – hängt von der Zubereitung ab
  • Genaue Acrylamidmenge variiert je nach Lebensmittel und Temperatur
3Zeitleisten-Signal
  • 2025er-Tests von RTL und home&smart bestätigen anhaltende Beliebtheit – keine großen Modellneuheiten erwartet
4Wie es weitergeht
  • Nachfrage nach Heißluftfritteusen bleibt hoch – Ninja erweitert die FlexDrawer-Serie

Die folgende Tabelle fasst die wichtigsten technischen Daten zusammen.

Wichtige Daten auf einen Blick
Merkmal Wert
Marke Ninja (SharkNinja Europe)
Garantie 2 Jahre (Herstellergarantie)
Leistung ca. 1500–2400 Watt (je nach Modell)
Lautstärke ca. 50–55 dB
Fassungsvermögen (klein) 3,8 L (AF100EU, laut my-kitchenary (Vergleichsportal))
Fassungsvermögen (mittel) 5,2 L (AF160EU, laut my-kitchenary)
Fassungsvermögen (groß) 7,6 L (AF300EU, laut my-kitchenary)
Max. Fassungsvermögen (Dual Zone) 9,5 L (Ninja Foodi Max Dual Zone, laut home&smart)
Kochprogramme (Einstiegsmodelle) 4 (Air Fry, Roast, Reheat, Dehydrate)
Kochprogramme (Mittelklasse) 6 (inkl. Max Crisp, Bake, Grill)
Besonderheit Dual Zone Zwei separat steuerbare Frittierfächer (home&smart)
Besonderheit FlexDrawer Herausnehmbare Trennwand für flexible Aufteilung
Anmerkung der Redaktion

Die meisten technischen Daten stammen von home&smart (Testsieger 2025) und my-kitchenary – beide etablierte Vergleichsportale, aber keine unabhängigen Prüfinstitute. Die Herstellerangaben sollten daher als Richtwerte betrachtet werden.

Sind Ninja Airfryer wirklich ihr Geld wert?

Die Essenz

Ninja Airfryer kosten zwischen 80 und 200 € – das ist für ein Küchengerät mit sechs Funktionen und breitem Temperaturbereich ein fairer Preis, sofern man die Geräte regelmäßig nutzt.

Preis-Leistungs-Verhältnis im Vergleich zu anderen Marken

Im RTL-Heißluftfritteusentest 2025 zeigte die Ninja bei Pommes und Gemüse viel Power, während Philips und Tefal punktgleich abschnitten. Die Preisunterschiede sind gering – Ninja liegt im mittleren Segment. Die lange Lebensdauer wird von vielen Nutzern bestätigt: „Ich benutze meinen Ninja seit drei Jahren fast täglich und er funktioniert immer noch einwandfrei“ (zusammengefasst aus Nutzerbewertungen auf Homeland.ie).

Haltbarkeit und Garantie

Die Herstellergarantie beträgt zwei Jahre. Erfahrungsberichte in Foren zeigen, dass die Heizspirale nach zwei bis drei Jahren nachlassen kann – das betrifft aber nur eine Minderheit. Wer regelmäßig reinigt, verlängert die Lebensdauer deutlich.

Fazit: Ninja Airfryer sind für Haushalte, die mehrmals pro Woche frittierte oder gebackene Gerichte zubereiten, eine lohnende Anschaffung. Wenig-Nutzer greifen besser zu günstigeren Alternativen. (Quelle: Nutzerbewertungen und home&smart-Test)

Die Kombination aus moderatem Preis und vielseitigen Funktionen macht den Ninja Airfryer zu einer soliden Investition für regelmäßige Nutzer.

„Mit Ninjas Dual- und Single-Drawer Air Fryers können Sie Ihre Lieblingsfrittiergerichte mit wenig bis gar keinem Öl zubereiten.“

– Ninja-Homepage (offizielle Website, ninjakitchen.ie)

Welcher Ninja Airfryer ist der beste?

Vier Modelle, eine Frage: Welches passt zu Ihnen? Die folgende Tabelle zeigt die Unterschiede auf einen Blick.

Merkmal Ninja Dual Zone Ninja Max XL Ninja CRISPi Ninja FlexDrawer
Fassungsvermögen 7,6–9,5 L 5,2 L 4,7 L 9,5 L
Anzahl Programme 6 6 4 6
Besonderheit Zwei unabhängige Fächer BBC Star Buy 2022 Optimiert auf Knusprigkeit Flexible Trennwand
Temperaturbereich 40–210 °C 40–210 °C 40–210 °C 40–210 °C
Bewertung (home&smart 2025) Testsieger Sehr gut Gut Sehr gut
Warum das wichtig ist

Die Dual Zone ist der Testsieger bei home&smart – doch für Singles reicht die günstigere Max XL allemal. Der CRISPi enttäuscht mit nur vier Programmen und kleinerem Korb. Der FlexDrawer ist die beste Wahl für Familien, die verschiedene Speisen gleichzeitig zubereiten wollen.

Ninja Dual Zone Airfryer

Dieses Modell bietet zwei separat steuerbare Frittierfächer mit insgesamt bis zu 9,5 Litern – ideal, um Hauptgericht und Beilage gleichzeitig zu garen. Laut home&smart ist es der Testsieger unter den Ninja-Heißluftfritteusen 2025.

Ninja Max XL

Der AF160EU (5,2 L) wurde 2022 mit dem BBC Good Food Star Buy ausgezeichnet (Joyces.ie (irischer Händler) zitiert BBC Good Food). Mit sechs Programmen und 1750 W (laut my-kitchenary) ist er die preiswerte Allround-Lösung für 2–3 Personen.

Ninja CRISPi

Speziell für knusprige Ergebnisse optimiert, aber mit nur 4,7 Litern und vier Programmen eher für Einzelpersonen (home&smart). Der CRISPi erreicht 210 °C und bräunt besonders gleichmäßig – ein Nischengerät.

Ninja FlexDrawer

Der FlexDrawer erlaubt durch eine herausnehmbare Trennwand flexible Aufteilung der 9,5 Liter. Ideal für Familien, die mal ein großes Blech, mal zwei getrennte Gerichte brauchen. Bewertung bei home&smart: sehr gut.

Jamie Olivers bevorzugtes Modell

Der Starkoch verwendet die Ninja Foodi MAX Dual Zone – das bestätigen Medienberichte (Homeland.ie).

Fazit: Die Dual Zone ist der Testsieger für Vielkocher, der Max XL das beste Preis-Leistungs-Modell. Der CRISPi ist nur für Knusprig-Fans geeignet, der FlexDrawer für Familien. (Quelle: home&smart 2025)

Der Ninja Airfryer MAX AF160UK wurde zum BBC Good Food Star Buy 2022 gekürt.

– BBC Good Food (zitiert auf Joyces.ie (irischer Händler))

Die Wahl des Modells sollte auf der Haushaltsgröße und den Kochgewohnheiten basieren.

Warum werden Airfryer weggegeben?

Trotz Hype: Viele Nutzer geben ihre Airfryer nach einigen Monaten wieder ab. Die Gründe sind vielfältig:

  • Gesundheitsbedenken: Bei Temperaturen über 180 °C entsteht Acrylamid – auch im Airfryer. Das bestätigt die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA).
  • Größe und Stellfläche: Große Modelle wie die Dual Zone passen nicht in kleine Küchen.
  • Reinigung: Die Heizspirale ist schwer zu säubern – Fett setzt sich fest und kann rauchen.
  • Geschmack: Frittierte Speisen schmecken mit Heißluft anders als im Ölbad – das enttäuscht manche.

„Ich habe meinen Airfryer nach drei Monaten verschenkt – Pommes waren trocken, und die Reinigung nervte.“

– Nutzerbewertung auf Trustpilot (Bewertungsplattform)

Der Haken

Wer auf den typischen Frittiergeschmack hofft, wird enttäuscht – die Heißlufttechnik liefert ein anderes, wenn auch fettärmeres Ergebnis. Für Gesundheitsbewusste ist das ein Plus, für Puristen ein Minus.

Diese Faktoren zeigen, dass der Airfryer nicht für jeden geeignet ist.

Was kann man nicht in einem Ninja Airfryer kochen?

Nicht jedes Lebensmittel eignet sich für die Heißluftzirkulation. Ein Überblick über die größten No-Gos:

  • Nasser Teig: Pfannkuchenteig, Tempura oder Backteig tropfen durch den Korb und verbrennen.
  • Blattgemüse: Spinat oder Salat werden durch den starken Luftstrom weggeblasen.
  • Große Fleischstücke: Ein ganzer Braten gart ungleichmäßig ohne speziellen Garbehälter.
  • Alufolie: Grundsätzlich erlaubt, aber darf das Heizelement nicht berühren (Ninja-Homepage).

Ist die Verwendung eines Airfryers ungesund?

Die gesundheitliche Bewertung ist differenziert: Ja, Acrylamid entsteht auch im Airfryer ab 180 °C. Aber der Ölverbrauch sinkt um bis zu 80 % im Vergleich zur Fritteuse (Homeland.ie). Vitamine bleiben bei kurzen Garzeiten besser erhalten – ein klarer Pluspunkt.

Laut einer wissenschaftlichen Studie (NCBI 2019) ist die Acrylamidbildung bei Heißluftfritteusen geringer als beim Frittieren, aber nicht null. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte bei 175 °C bleiben und die Garzeit kurz halten.

Die Abwägung

Der Airfryer ist kein Gesundheitswunder – aber ein klarer Gewinn für alle, die ihren Ölkonsum reduzieren möchten, ohne auf knusprige Speisen zu verzichten.

Die Abwägung zwischen Ölreduktion und möglicher Acrylamidbildung bleibt individuell.

Bestätigte Fakten vs. Unklarheiten

Bestätigte Fakten

  • Ninja Airfryer bieten eine Vielzahl an Kochfunktionen (home&smart)
  • Das Modell Max XL wurde 2022 mit dem BBC Good Food Star Buy ausgezeichnet (Joyces.ie)
  • Alufolie kann verwendet werden, solange sie das Heizelement nicht berührt (Ninja-Homepage)

Was unklar ist

  • Ob Airfryer generell gesünder sind als Fritteusen, hängt von der Zubereitung ab.
  • Die genaue Acrylamidmenge variiert je nach Lebensmittel und Temperatur (EFSA)

Der Ninja Airfryer MAX AF160UK wurde zum BBC Good Food Star Buy 2022 gekürt.

– BBC Good Food (zitiert auf Joyces.ie)

Für Käufer im deutschsprachigen Raum ist die Entscheidung klar: Wer viel und gerne fettarm kocht, kommt an einem guten Airfryer nicht vorbei. Der Ninja ist kein Schnäppchen, aber eine Investition, die sich bei regelmäßiger Nutzung nach etwa einem Jahr amortisiert. Für Gelegenheitsnutzer reicht ein günstigeres Modell – oder das klassische Backblech.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie viel Öl benötigt ein Ninja Airfryer?

Je nach Gericht ein bis zwei Esslöffel – bis zu 80 % weniger als eine Fritteuse (Homeland.ie).

Kann man Fleisch im Ninja Airfryer zubereiten?

Ja, Hähnchen, Steaks und Braten gelingen gut – große Stücke sollten vorher zerteilt werden.

Ist der Ninja Airfryer leicht zu reinigen?

Der Korb ist spülmaschinenfest, die Heizspirale muss per Hand gereinigt werden – das ist der aufwändigste Teil (Ninja-Homepage).

Wie lange dauert das Vorheizen eines Ninja Airfryers?

Etwa 3–5 Minuten – deutlich schneller als ein Backofen.

Was ist der Unterschied zwischen einem Ninja Airfryer und einer Heißluftfritteuse?

Kein Unterschied – „Airfryer“ ist der Markenname von Ninja für eine Heißluftfritteuse.