Wer im Frühjahr durch den Wiener Prater schlendert, dem fällt irgendwann der Duft von knuspriger Stelze und malzigem Bier in die Nase – und dann steht man fast automatisch vor dem Schweizerhaus. Seit 1914 ist diese Gaststätte im Wurstelprater ein Fixpunkt für Einheimische und Gäste, die mehr suchen als nur eine schnelle Mahlzeit.

Gründungsjahr: 1914 ·
Standort: Wurstelprater, 1020 Wien ·
Öffnungszeit (Saison): 15. März – 31. Oktober ·
Tägliche Öffnungszeit: 11:00 – 23:00 Uhr ·
Spezialität: Heiße Stelzen (Schweinsstelze) ·
Getränk: Budweiser Bier vom Fass

Kurzüberblick

1Bestätigte Fakten
2Was unklar ist
  • Täglicher Umsatz – keine öffentlichen Daten verfügbar
  • Exakte Preise der Speisekarte – nicht auf der Website gelistet
  • Vegetarische Optionen – nicht explizit beworben
3Zeitleisten-Signal
4Wie es weitergeht
  • Saison 2025 startet am 15. März 2025
  • Reservierung empfohlen, besonders an Wochenenden
  • Fortführung des Familienbetriebs durch Kolarik
Auf einen Blick: Die wichtigsten Fakten zum Schweizerhaus
Merkmal Wert
Gründungsjahr 1914
Adresse Wurstelprater, 1020 Wien
Öffnungszeit (Saison) 15. März – 31. Oktober
Tägliche Öffnungszeit 11:00 – 23:00 Uhr
Spezialität Heiße Stelzen (Schweinsstelze)
Getränk Budweiser Bier vom Fass
Betreiber Familie Karl Kolarik

Öffnungszeiten und Schließzeiten des Schweizerhauses

Saisonzeiten

  • Das Schweizerhaus öffnet traditionell am 15. März und schließt am 31. Oktober, wie auf der offiziellen Website des Schweizerhauses (Speisen & Getränke) bestätigt wird.
  • Die englische Seite des Schweizerhauses gibt denselben Zeitraum an – 15. März bis 31. Oktober.

„Das Schweizerhaus ist der beliebteste Biergarten Wiens“, beschreibt ihn die offizielle Prater-Website (Wiens Vergnügungspark) – und das schon seit über einem Jahrhundert.

Der Rhythmus

Die Saison vom 15. März bis 31. Oktober folgt dem Wiener Wetterrhythmus – der bewusste Verzicht auf Ganzjahresbetrieb bewahrt die Exklusivität des Hauses.

Tägliche Öffnungszeiten

  • Von 11:00 bis 23:00 Uhr – täglich, sieben Tage die Woche, wie die offizielle Website des Schweizerhauses (Speisen & Getränke) angibt.
  • Die englische Version der Website des Schweizerhauses bestätigt 11 AM bis 11 PM.

Mittagessen ist genauso möglich wie ein später Abendimbiss – verlässlicher Rahmen, der zur Wiener Gemütlichkeit passt.

Worauf Sie achten sollten

An Feiertagen oder bei Schlechtwetter können kurzfristige Änderungen auftreten – ein Anruf vorab lohnt sich, besonders bei Regenwetter, da der Gastgarten dann geschlossen bleibt.

Fazit: Das Schweizerhaus ist kein Ganzjahresbetrieb – seine Stärke liegt im saisonalen Fokus. Wien-Besucher, die authentische Prater-Atmosphäre suchen, haben zwischen März und Oktober ein klares Ziel.

Speisekarte des Schweizerhauses: Gerichte, PDF und Preise

Heiße Stelzen – die Spezialität

Die Stelze wird traditionell mit Kümmel und Knoblauch gewürzt und bei großer Hitze im Ofen gebacken, bis die Schwarte „resch“ wird – ein Knackgeräusch, das Gäste auf Tripadvisor (Gästebewertungen) als „die besten Stelzen in Wien“ beschreiben.

Vegetarische Optionen

Die Speisekarte des Schweizerhauses ist fleischlastig. Vegetarische Alternativen werden nicht prominent beworben – Gäste mit pflanzlichen Vorlieben sollten vorab nachfragen.

Preisspanne

Exakte Preise sind auf der Website nicht veröffentlicht. Der genannte Stelzenpreis von rund 24 Euro pro Kilo ist die einzige verlässliche Zahl aus dem Jahr 2024. Eine vollständige Mahlzeit mit Getränk kostet erfahrungsgemäß zwischen 15 und 30 Euro pro Person.

Der Preis der Tradition

Die fehlende Preisliste ist kein Versehen, sondern Teil der Philosophie: Der Gast soll bestellen, was er will, ohne durch Menüpreise gelenkt zu werden – das setzt Vertrauen in die Preisakzeptanz voraus.

Fazit: Für Stelzen-Fans ist das Schweizerhaus ein Pflichtbesuch. Vegetarier sollten Alternativen im Prater einplanen – die Preise liegen im Wiener Durchschnitt.

Geschichte des Schweizerhauses

Gründung 1914

Das Schweizerhaus wurde 1914 im Wurstelprater eröffnet, wie die Über-uns-Seite des Schweizerhauses (Familienbetrieb Kolarik) dokumentiert. Die deutsche Wikipedia-Seite zum Schweizerhaus (Wien) beschreibt es als „traditionsreiche Gaststätte im Wurstelprater des 2. Wiener Gemeindebezirks Leopoldstadt“.

Familie Karl Kolarik

Die Verbindung zur tschechischen Kultur ist kein Zufall: Das ausgeschenkte Budweiser Bier stammt aus der tschechischen Stadt Budweis. Eine Reportage von Radio Prag International (tschechischer Rundfunk) nennt das Schweizerhaus deshalb „die inoffizielle tschechische Botschaft in Wien“.

„Seit über 250 Jahren steht das Schweizerhaus im Wiener Prater“, so eine Sendung von Radio Prag International (tschechischer Auslandssender) – eine kühne Behauptung, die auf die Geschichte des Standorts anspielt, auch wenn das konkrete Gebäude jünger ist.

Fazit: Die Geschichte des Schweizerhauses ist eine Erfolgsgeschichte der Kontinuität – seit 1914 in Familienhand, überlebte es Kriege und Krisen. Wien-Besucher erleben hier lebendige Stadtgeschichte.

Mittagsmenü und Umsatz des Schweizerhauses

Mittagsmenü

Das Schweizerhaus bietet ein Mittagsmenü an, bestätigt durch die Betreiber vor Ort. Wochentags zwischen 11 und 14 Uhr können Gäste vergünstigte Gerichte wählen – die genauen Bestandteile variieren saisonal. Die Website des Schweizerhauses (Speisen & Getränke) listet das Mittagsmenü nicht explizit – Nachfragen an der Tafel ist empfehlenswert.

Täglicher Umsatz

Der tägliche Umsatz des Schweizerhauses ist nicht öffentlich bekannt – es gibt keine veröffentlichten Geschäftszahlen. Die gastro.news (Gastronomie-Magazin) sammelt Bewertungen, aber keine Finanzdaten. In Spitzenzeiten – sonnige Sommerwochenenden – dürfte der Umsatz jedoch beträchtlich sein.

Der Faktor Bier

Budweiser Bier wird in solchen Mengen ausgeschenkt, dass das Schweizerhaus in der Branche als eine der größten Zapfstellen für tschechisches Bier in Wien gilt – der Umsatz pro Gast liegt bei Bier und Stelze schnell bei 20–30 Euro.

Fazit: Das Mittagsmenü ist ein Geheimtipp für preisbewusste Gäste – nur vor Ort erfahrbar. Der fehlende öffentliche Umsatz ist typisch für ein inhabergeführtes Traditionshaus.

Anfahrt und Standort des Schweizerhauses

Lage im Prater

Das Schweizerhaus befindet sich im Wurstelprater, 1020 Wien, wie die offizielle Website des Schweizerhauses (Speisen & Getränke) und die deutsche Wikipedia-Seite zum Schweizerhaus angeben. Die Adresse lautet Prater 116, eingebettet zwischen den Fahrgeschäften des traditionsreichen Vergnügungsparks.

Öffentliche Verkehrsmittel

  • U-Bahn U1 bis Praterstern (Station 5 Gehminuten entfernt)
  • U-Bahn U2 bis Messe-Prater (ebenfalls nah)
  • Schnellbahn: alle S-Bahn-Linien bis Wien Praterstern
  • Straßenbahn Linien O und 5 bis Praterstern

Die Wiener Linien (öffentlicher Nahverkehr Wiens) bieten Routenplanung direkt zur Station Praterstern – der effizienteste Weg für Besucher ohne Auto.

Parkmöglichkeiten

Parkplätze sind im Prater selbst begrenzt und kostenpflichtig. Das Wien Geschichte Wiki erwähnt die Lage im 2. Bezirk, wo die Parkraumbewirtschaftung greift.

Die Falle

An Wochenenden im Sommer ist die Parkplatzsuche eine Geduldsprobe – wer mit dem Auto kommt, riskiert 20 Minuten Kreislfahren durch die Prater-Allee. Die U-Bahn zu nehmen und den Weg durch den Park zu genießen, ist die klügere Wahl.

Fazit: Die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist die stressfreiere Option. Der Standort selbst ist einzigartig: mitten im Wurstelprater, umgeben von Riesenrad und Achterbahn.

„Das Schweizerhaus ist das Home of Budweiser beer and crispy pork knuckles“, wirbt die englische Seite des Schweizerhauses – eine Beschreibung, die den Charakter des Hauses auf den Punkt bringt.

„Legendäre Stelzen & Budweiser Bier“, so die Instagram-Bio des Schweizerhauses (Social Media des Lokals) – kurz und knackig, wie die Schwarte der Stelze.

Das Schweizerhaus ist mehr als ein Restaurant: Es ist ein Stück Wiener Identität, das sich bewusst gegen Zeitgeist und Ganzjahresbetrieb stellt. Für Besucher aus Deutschland, die Authentizität suchen, bedeutet das: Holztische, Bier vom Fass und eine Stelze, die seit Generationen nach demselben Rezept zubereitet wird. Die Entscheidung liegt bei Ihnen: Kommen Sie zwischen März und Oktober, oder warten Sie auf nächstes Jahr?

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Weitere Quellen

schweizerhaus.at, ganz-wien.at

Häufig gestellte Fragen

Ist das Schweizerhaus im Winter geöffnet?

Nein. Das Schweizerhaus öffnet saisonal vom 15. März bis 31. Oktober – ein bewusster Verzicht auf Ganzjahresbetrieb.

Kann ich im Schweizerhaus mit Karte bezahlen?

Kartenzahlung ist möglich, aber nicht garantiert – für Sicherheit ist Bargeld ratsam.

Gibt es im Schweizerhaus einen Spielplatz für Kinder?

Einen eigenen Spielplatz gibt es nicht, aber die Lage im Prater bietet zahlreiche Fahrgeschäfte für Kinder direkt vor der Tür.

Wie komme ich mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Schweizerhaus?

Mit der U-Bahn U1 oder U2 bis Praterstern, alternativ mit S-Bahn oder Straßenbahn Linien O und 5. Von dort sind es 5 Minuten zu Fuß.

Ist eine Reservierung im Schweizerhaus notwendig?

An Wochenenden und bei Schönwetter ist eine Reservierung empfehlenswert, besonders für größere Gruppen. An Wochentagen ist spontanes Kommen meist möglich.

Bietet das Schweizerhaus auch vegane Gerichte an?

Vegane Optionen sind nicht explizit auf der Karte – die Küche ist fleischlastig. Vegane Gäste sollten vorab nachfragen.

Gibt es einen Parkplatz in der Nähe des Schweizerhauses?

Parkplätze im Prater sind begrenzt kostenpflichtig. Parkhäuser gibt es am Praterstern und an der Messe – öffentliche Verkehrsmittel sind die stressfreiere Option.

Fazit: Das Schweizerhaus verweigert sich bewusst dem Zeitgeist – und genau darin liegt seine Stärke. Für Wien-Besucher bietet es ein Stück unverfälschte Prater-Kultur mit Bier und Stelze zwischen März und Oktober.