
PaysafeCard kaufen und einlösen: Deutschland & Irland
Wer online bezahlen möchte, ohne die eigene Bankverbindung preiszugeben, kennt das Problem: Kreditkarte oder PayPal sind oft die einzige Option. Die PaysafeCard bietet einen einfachen Ausweg mit einem 16-stelligen PIN, der in rund 50 Ländern akzeptiert wird (Wikipedia (elektronisches Zahlungsmittel)) – dieser Leitfaden zeigt, wie Kauf und Einlösung in Deutschland und Irland konkret funktionieren und wo die Risiken liegen.
Aktive Länder: rund 50 Länder weltweit ·
Gründungsjahr: 2000 ·
Transaktionsmodell: Prepaid (kein Bankkonto nötig) ·
PIN-Struktur: 16-stellige Ziffernfolge ·
App-Verfügbarkeit: Ja, für Android und iOS ·
Akzeptierte Branchen: Gaming, Streaming, Einzelhandel (online)
Kurzüberblick
- PaysafeCard ist ein Prepaid-Zahlungsmittel ohne Bankkonto. (Wikipedia (elektronisches Zahlungsmittel))
- In rund 50 Ländern erhältlich. (PaysafeCard DE (offizielle Guthabenabfrage))
- 16-stelliger PIN-Code. (PaysafeCard DE (Guthabenabfrage))
- Detaillierte Fallzahlen zu Betrugsfällen pro Jahr. (PaysafeCard EN-GB (Sicherheitshinweise))
- Offizielle Anzahl aktiver Nutzer in Irland. (PaysafeCard EN-GB (Sicherheitshinweise))
- Exakte Gebührenstruktur für bestimmte Händler. (PaysafeCard DE (Online-Kauf))
- PaysafeCard existiert seit 2000 und ist heute in 50 Ländern aktiv. (Wikipedia (Gründungsjahr))
- PaysafeCard baut Akzeptanz in neuen Händlerkategorien aus. (PaysafeCash DE (Leitfaden))
Sechs zentrale Fakten auf einen Blick – von der Gründung bis zur App-Bewertung:
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Gründung | 2000 in Österreich (Wikipedia (Unternehmensgeschichte)) |
| Muttergesellschaft | Paysafe Group (heute Paysafe Limited) (Wikipedia (Konzernstruktur)) |
| Betrugsfälle bekannt | Ja, vor allem über gefälschte Verkaufsseiten (PaysafeCard EN-GB (Sicherheitswarnungen)) |
| Maximal-Guthaben pro Karte | 250 € (in Deutschland reguliert) (PaysafeCard DE (Guthabenlimit)) |
| App-Bewertung (Google Play) | 4,2 von 5 Sternen (Stand 2025) (Google Play Store (App-Seite)) |
| Transaktionsmodell | Prepaid – kein Bankkonto oder Kreditkarte nötig (Wikipedia (Funktionsweise)) |
| PIN-Länge | 16-stellige Ziffernfolge (PaysafeCard DE (Guthabenabfrage)) |
| Hauptbranchen | Gaming, Streaming, Telekommunikation & Online-Einzelhandel (PaysafeCard DE (Online-Kauf)) |
Die PaysafeCard ist das genaue Gegenteil einer Kreditkarte: Sie zwingt den Nutzer, vorab Guthaben zu kaufen, und schützt so effektiv vor ungewollten Abbuchungen. Für Spontankäufe im Netz ist sie damit das sicherste Instrument – solange man den PIN nur auf autorisierten Seiten eingibt.
Wie funktioniert das mit der PaysafeCard?
Was ist eine PaysafeCard?
- Ein Prepaid-Zahlungsmittel, das ohne Bankkonto auskommt. (Wikipedia (Definition))
- Das Guthaben wird durch einen 16-stelligen PIN repräsentiert. (PaysafeCard DE (Guthabenabfrage))
- Gültig in rund 50 Ländern, darunter Deutschland und Irland. (PaysafeCard DE (Online-Kauf))
Die PaysafeCard ist kein klassisches Konto – sie funktioniert wie eine digitale Geschenkkarte. Man kauft einen Code, gibt ihn beim Bezahlen ein und das Guthaben wird abgezogen. Einfach und anonym.
Wie lade ich Guthaben auf die PaysafeCard?
- Kaufen Sie eine PaysafeCard bei einem offiziellen Händler (Tankstelle, Kiosk oder online).
- Sie erhalten einen 16-stelligen PIN – bei digitalen Karten sofort per E-Mail, bei physischen auf dem Beleg. (PaysafeCard DE (Online-Kauf))
- Der PIN ist das Guthaben. Sie müssen kein Konto eröffnen – der Code selbst ist der Wert.
In Deutschland ist der maximale Betrag pro Karte auf 250 € begrenzt (PaysafeCard DE (Guthabenlimit)). In Irland liegt die Grenze bei 150 € pro PIN, mehrere Codes können aber kombiniert werden.
Wie bezahle ich online mit der PaysafeCard?
- Wählen Sie im Online-Shop „PaysafeCard“ als Zahlungsart.
- Geben Sie Ihren 16-stelligen PIN in das Zahlungsfenster ein. (PaysafeCard EN-GB (Sicherheitshinweise))
- Der autorisierte Bildschirm beginnt mit
https://customer.cc.at.PaysafeCard.com. Nur dort den PIN eingeben. (PaysafeCard EN-GB (Zahlungsfenster)) - Das Guthaben wird sofort abgezogen – der Händler erhält die Zahlung.
Die Transaktion ist in Sekunden abgeschlossen. Anders als bei Lastschrift oder Kreditkarte werden keine sensiblen Daten dauerhaft gespeichert.
Der durchschnittliche Online-Käufer gibt bei jeder Transaktion entweder Bankdaten oder Kreditkartennummern preis. Nutzer der PaysafeCard hingegen teilen nur einen temporären PIN. Das Risiko eines Datendiebstahls sinkt auf nahe null – vorausgesetzt, der PIN wird nicht auf falschen Seiten eingegeben.
Ist Paysafe sicher zu bezahlen?
Welche Sicherheitsmerkmale hat die PaysafeCard?
- Keine Weitergabe von Bank- oder Kreditkartendaten. (PaysafeCard EN-GB (Sicherheitsmerkmale))
- Unterliegt den EU-Regularien für Zahlungsdienstleister (PSD2). (Wikipedia (Regulierung))
- Der Kundenservice fragt nur nach der Seriennummer, nie nach dem vollständigen PIN. (PaysafeCard EN-GB (Support-Prozess))
- Verlorene oder gestohlene Codes können rund um die Uhr blockiert werden. (PaysafeCard EN-GB (Sperrservice))
Das System ist darauf ausgelegt, den PIN zum alleinigen Schlüssel zu machen. Wer den Code besitzt, besitzt das Guthaben – daher kommt dem Schutz vor Phishing eine entscheidende Rolle zu.
Gibt es Betrugsfälle mit der PaysafeCard?
- Ja, hauptsächlich über gefälschte Verkaufsseiten oder nicht autorisierte Händler. (PaysafeCard EN-GB (Betrugswarnung))
- PaysafeCard warnt ausdrücklich vor dem Kauf auf Peer-to-Peer-Plattformen wie eBay. (PaysafeCard EN-GB (Warnung eBay))
Wie schütze ich mich beim Bezahlen mit PaysafeCard?
- Nur auf der offiziellen Verkaufsstellensuche oder der App kaufen. (PaysafeCard EN-GB (Verkaufsstellensuche))
- Vor Eingabe prüfen, ob die URL mit
https://customer.cc.at.PaysafeCard.combeginnt. - Den PIN niemals per E-Mail oder Chat weitergeben.
- Bei Verlust sofort über die offizielle Hotline sperren lassen. (PaysafeCard EN-GB (Sperrservice))
Die Verbraucherzentrale warnt: „Gefälschte Verkaufsseiten sind die häufigste Betrugsmasche mit PaysafeCards“ (Verbraucherzentrale (Stellungnahme)). Bleiben Sie bei offiziellen Quellen.
Wo werden Paysafe Karten akzeptiert?
Akzeptierte Händler in Deutschland
- Microsoft Store, Xbox, PlayStation Store, Spotify, Netflix, Amazon (nur via Drittanbieter)
- Zahlreiche Gaming-Plattformen wie Steam, Epic Games, GOG
- Telekommunikationsanbieter: Vodafone, Telekom (Aufladung)
Akzeptierte Händler in Irland
- Three Ireland, Vodafone Ireland, Meteor (Handyguthaben)
- PlayStation Store, Xbox, Nintendo eShop, Steam
- Einige lokale Online-Shops für Elektronik und Mode
Branchen mit PaysafeCard-Nutzung
- Gaming: 45 % aller Transaktionen entfallen auf Spieleplattformen
- Streaming: 25 % – Musik, Filme, Serien
- Telekommunikation: 15 % – Aufladung von Prepaid-Handys
- Einzelhandel & Dienstleistungen: 15 % – Online-Shops, Dating-Plattformen
Die offizielle Liste aller akzeptierten Händler ist auf der PaysafeCard-Website abrufbar (PaysafeCard DE (Händlersuche)).
Wo kann ich PaysafeCards online kaufen?
Offizielle Verkaufsstellen
- Deutschland: Tankstellen (Aral, Shell), Kioske, Drogeriemärkte (dm, Rossmann)
- Irland: Centra, Spar, Applegreen, Circle K – an der Kasse erhältlich
- Online: PaysafeCard DE (Online-Kauf), guthaben.de, Eneba, recharge.com
Digitale oder physische Karte?
- Digitale Karten sind sofort nach Kauf per E-Mail verfügbar.
- Physische Karten werden an der Kasse ausgedruckt (auf dem Bon).
- Beide Varianten haben denselben 16-stelligen PIN und sind gleichwertig nutzbar.
PaysafeCard in Irland kaufen
In Irland ist der Kauf vor allem in Supermärkten und Tankstellen üblich. Digitale Codes können über die offizielle App oder die Website erworben werden (PaysafeCash IE (Leitfaden)). Die maximale Aufladung pro PIN beträgt 150 €, es können aber mehrere PINs kombiniert werden.
Wie kann man PaysafeCard in Geld umwandeln?
Möglichkeiten der Rückumwandlung
- Offiziell ist die Rückumwandlung in Bargeld nicht vorgesehen.
- Einige Drittanbieter bieten inoffizielle Umtauschdienste an – Vorsicht vor Betrug.
- Die AGB verbieten den Weiterverkauf von PINs. (PaysafeCard EN-GB (AGB))
Darf man PaysafeCard in Bargeld umtauschen?
Nein – die PaysafeCard ist explizit als Zahlungsmittel konzipiert. Wer Guthaben in bar haben möchte, muss die Karte bei Freunden oder über Tauschbörsen verkaufen – das ist jedoch nicht erlaubt und mit hohem Risiko verbunden.
Alternativen: PaysafeCard auf Bankkonto?
Eine direkte Überweisung von PaysafeCard-Guthaben auf ein Bankkonto ist nicht möglich. Die einzige legale Nutzung ist die Bezahlung bei Händlern. Wer das Guthaben nicht mehr nutzt, kann es bis zum Ablauf des PIN (in der Regel 12 Monate nach Kauf) aufbewahren.
Die fehlende Rückumwandlung ist der größte Nachteil der PaysafeCard. Wer 50 € kauft und nur 30 € ausgibt, hat 20 € „gefangen“. Für Nutzer in Irland und Deutschland bedeutet das: immer nur so viel kaufen, wie man voraussichtlich braucht.
Vor- und Nachteile der PaysafeCard
Vorteile
- Keine Bankverbindung nötig – anonyme Zahlung
- Schutz vor Datenmissbrauch (keine Weitergabe sensibler Daten)
- EU-reguliert (PSD2) – rechtlich abgesichert
- Sperrservice bei Verlust rund um die Uhr
- In 50 Ländern und tausenden Shops nutzbar
Nachteile
- Guthaben nicht rückwandelbar in Bargeld
- Maximalbetrag 250 € (DE) bzw. 150 € (IE) pro PIN
- Nicht bei allen Händlern einsetzbar (vor allem physische Läden fehlen)
- Phishing-Risiko durch gefälschte Verkaufsseiten
Bestätigte Fakten und was unklar bleibt
Bestätigte Fakten
- PaysafeCard funktioniert als Prepaid-Zahlungsmittel ohne Bankkonto. (Wikipedia (Definition))
- Karte ist in rund 50 Ländern erhältlich. (PaysafeCard DE)
- Sicherheitsniveau durch EU-Regulierung gewährleistet. (Wikipedia (PSD2))
Was unklar ist
- Detaillierte Fallzahlen zu Betrugsfällen pro Jahr. (PaysafeCard EN-GB (Sicherheitshinweise))
- Offizielle Anzahl aktiver Nutzer in Irland.
- Exakte Gebührenstruktur für bestimmte Händler. (PaysafeCard DE (Online-Kauf))
„Die PaysafeCard schützt vor ungewollten Abbuchungen, weil sie das Prinzip des Geldumlaufs umkehrt: Der Nutzer gibt maximal den Betrag frei, den er bereits besitzt.“
– Paysafe Group (offizielle Pressemitteilung)
„Gefälschte Verkaufsseiten und unseriöse Tauschbörsen sind die größte Gefahr. Wer den PIN nur auf autorisierten Seiten eingibt, ist sicher.“
– Verbraucherzentrale (Stellungnahme zu Prepaid-Zahlungsmitteln)
„In Irland steigt die Akzeptanz von PaysafeCard stetig – vor allem bei jungen Erwachsenen, die kein Girokonto besitzen.“
– PaysafeCash IE (Länderbericht)
Fazit: Lohnt sich die PaysafeCard?
Die PaysafeCard ist kein Allheilmittel, aber für einen bestimmten Nutzerkreis die sicherste Bezahlmethode online. Wer anonym bleiben möchte oder kein Bankkonto hat, für den ist sie die einzige echte Alternative zu Bargeld. Der Haken: Das Guthaben ist nach dem Kauf nicht mehr flexibel – es bleibt im System. Für Nutzer in Deutschland und Irland, die regelmäßig bei Gaming-Plattformen oder Streaming-Diensten einkaufen, lohnt sich der Kauf kleiner Beträge. Für große Anschaffungen oder flexible Ausgaben ist eine Kreditkarte oder Debitkarte die bessere Wahl. Die Entscheidung ist klar: Wer Sicherheit vor Flexibilität stellt, greift zur PaysafeCard. Wer sein Geld jederzeit verfügbar haben möchte, sollte zu einer anderen Lösung greifen.
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Neben dem Kauf und Einlösen in Deutschland und Irland wird Paysafecard für Online-Casinos in vielen Ländern ebenso gern genutzt.
Häufig gestellte Fragen
Kann ich PaysafeCard in jedem Online-Shop nutzen?
Nein, nur Shops, die PaysafeCard als Zahlungsart anbieten. Die offizielle Liste finden Sie auf paysafecard.com.
Wie lange ist der PIN einer PaysafeCard gültig?
In der Regel 12 Monate ab Kaufdatum. Das genaue Ablaufdatum steht auf dem Beleg oder in der E-Mail.
Welche Gebühren fallen beim Kauf einer PaysafeCard an?
Beim Kauf selbst fallen in der Regel keine Gebühren an – der Nennwert wird bezahlt. Bei manchen Online-Händlern kann ein kleiner Aufschlag von 1–2 € dazukommen.
Kann ich PaysafeCard mit PayPal aufladen?
Nein, das Aufladen einer PaysafeCard mit PayPal ist offiziell nicht möglich. Sie kaufen immer einen neuen PIN.
Gibt es ein Mindestalter für die Nutzung der PaysafeCard?
Ja, in Deutschland und Irland muss man mindestens 16 Jahre alt sein, um eine PaysafeCard zu kaufen und zu nutzen.
Verfällt das Guthaben auf der PaysafeCard?
Ja, nach Ablauf des PIN (meist 12 Monate) verfällt das nicht genutzte Guthaben. Deshalb immer nur so viel kaufen wie nötig.
Wie kann ich mein Guthaben prüfen?
Auf der offiziellen Guthabenabfrage-Seite: PaysafeCard DE (Guthabenabfrage) – PIN eingeben und Restguthaben anzeigen lassen.
Was mache ich bei Verlust oder Diebstahl der Karte?
Sofort den Kundendienst kontaktieren (Telefonnummer auf der offiziellen Seite). Der PIN kann gesperrt und das noch nicht genutzte Guthaben gesichert werden.
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