Wenn die Luft flimmert und die Temperaturen auf 35 Grad klettern, weiß man im Süden Deutschlands: Die Hitzewelle hat ihren Höhepunkt erreicht – und mit ihr steigt die Gewittergefahr. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) (amtliche Wetterwarnungen) warnt heute für Baden-Württemberg vor teils heftigen Unwettern.

Aktuelle Gewitterwarnungen (Deutschland): Stufe 2 bis 3 · Erwartete Niederschlagsmenge pro Stunde: bis zu 30 mm · Regionen mit höchster Warnstufe: Alpenraum, Südhälfte · Temperaturspitzen heute: bis 35 °C in Baden-Württemberg · Ende der aktuellen Hitzewelle: voraussichtlich ab Mittwoch

Kurzüberblick

1Bestätigte Fakten
  • Stufe 2 und 3 in Teilen Deutschlands (DWD)
  • Schwerpunkt Alpen und Süden (DWD)
  • Stand: täglich aktualisiert durch DWD (DWD)
2Was unklar ist
  • Ob örtlich Tornados ausgelöst werden können (niedrige Wahrscheinlichkeit)
  • Die genaue Intensität der Niederschläge im Tagesverlauf
3Zeitleisten-Signal
  • Heute Vormittag: erste Gewitterzellen im Süden
  • Heute Nachmittag: Ausweitung der Gewitter, Starkregen
  • Heute Abend: Höhepunkt der Unwettergefahr
  • Morgen: voraussichtliche Abkühlung, nachlassende Gewitter
4Wie es weitergeht

Fünf zentrale Kennzahlen fassen die aktuelle Großwetterlage zusammen:

Merkmal Wert
Höchste Warnstufe heute Stufe 3 (orange)
Region mit aktuellem Gewitter Alpen, Baden-Württemberg
Niederschlagsmenge (max.) 30 mm/h
Temperaturspitze (BW) 35 °C
Ende Hitzewelle (Prognose) Mittwoch

Wann hört die Hitzewelle auf?

Aktuelle Prognose des Deutschen Wetterdienstes

  • Der DWD-Warnlagebericht (offizielle Unwetteranalyse) vom 7. August 2026 meldet für Baden-Württemberg weiterhin Hitze und gebietsweise starke bis extreme Wärmebelastung.
  • Gleichzeitig kündigt der Bericht ab dem Nachmittag vielerorts Gewitter von Südwest nach Nordost an.
  • Erst ab Mitternacht rechnen die Meteorologen mit einem deutlich nachlassenden Gewitterpotential – der Vorbote der Wetterberuhigung.

Temperaturrückgang ab Mittwoch erwartet

Die n-tv (Nachrichtenportal) berichtete bereits Mitte Juli 2026 über schwere Unwetter in Baden-Württemberg mit anschließender Abkühlung. Auch der aktuelle DWD-Warnlagebericht deutet auf eine Wende hin: Die Hitzewelle soll nach aktuellen Modellen am Mittwoch enden. Die Temperaturen sinken dann auf erträglichere 25 bis 28 Grad – eine spürbare Erleichterung nach Tagen mit Spitzenwerten um 35 Grad.

Fazit: Die Hitzewelle hält noch bis Dienstag an. Ab Mittwoch bringt eine Kaltfront die lang ersehnte Abkühlung – verbunden mit anhaltender Gewittergefahr vor allem im Süden.

Wie ist das Wetter heute in Baden-Württemberg?

Aktuelle Warnlagen im Südwesten

  • Der DWD-Warnlagebericht führt für heute Gewitter mit örtlich heftigem Starkregen zwischen 20 und 40 l/qm, Hagel um 2 cm und Sturmböen um 80 km/h auf.
  • Vereinzelt sind extrem heftige Entwicklungen möglich: bis 60 l/qm, Hagel um 3 cm und orkanartige Böen bis 110 km/h.
  • Betroffen sind vor allem der Alpenraum und die Südhälfte des Landes.

Wo besteht Unwettergefahr?

Die SWR (regionaler öffentlich-rechtlicher Sender) hatte bereits am 1. August 2026 vor starken Gewittern in Baden-Württemberg gewarnt – mit Gültigkeit bis 20:45 Uhr. Die Unwetterwarnung vom 2. August 2024 betraf die Regierungsbezirke Karlsruhe, Freiburg und Tübingen. Auch heute konzentrieren sich die Warnungen auf diese Regionen sowie auf das Alpenvorland.

Was das bedeutet

Für Bewohner in Stuttgart, Freiburg und entlang der Schwäbischen Alb heißt das: Von frühem Nachmittag an mit heftigen Böen und Hagel rechnen – und den Wetterdienst im Blick behalten.

Fazit: Baden-Württemberg erlebt heute eine explosive Mischung aus extremer Hitze und aufziehenden Gewittern. Die Warnstufe liegt vielerorts auf Orange – höchste Vorsicht ist geboten.

Wie ist das Wetter heute in Hannover?

Stündliche Vorhersage für Hannover

  • Für die Region Hannover sind laut DWD-Warnkarte (Niedersachsen) heute Temperaturen um 30 Grad zu erwarten.
  • Das Gewitterrisiko ist erhöht, aber die Unwetterwahrscheinlichkeit liegt niedriger als im Süden.

Gewitterrisiko in Niedersachsen

Nach dem DWD-Warnlagebericht bleiben die stärksten Entwicklungen auf den Süden und die Mitte Deutschlands beschränkt. In Hannover und Umgebung sind vereinzelte Schauer möglich, schwere Unwetter aber unwahrscheinlich. Der Sieben-Tage-Trend zeigt wechselhaftes Wetter mit sommerlichen Temperaturen.

Fazit: Hannover kommt glimpflicher davon als der Südwesten. Dennoch: Ein Blick auf die DWD-Warnkarte vor dem Rausgehen schadet nicht.

Welche Wolken sind ein Anzeichen für Gewitter?

Cumulonimbus-Wolken erkennen

Die typische Gewitterwolke – der Cumulonimbus – wächst in der Hitze rasant in die Höhe, oft bis in 10 Kilometer. Ihre dunkle, turmartige Oberseite und die flache Ambossform verraten, dass hier viel Energie steckt.

Von der Hitzewelle zur Gewitterfront

Genau diesen Prozess erleben wir heute: Die heiße, feuchte Luft steigt auf, kondensiert und bildet mächtige Quellwolken. Wenn sich daraus ein n-tv (Nachrichtenportal) berichtet, drohen innerhalb kürzester Zeit Starkregen, Hagel und Sturmböen. Ein Blick zum Himmel lohnt sich: Wer einen dunklen, drohend aussehenden Wolkenhügel sieht, sollte Schutz suchen.

Der Zusammenhang

Die Hitzewelle der vergangenen Tage hat die Luft mit enormer Feuchtigkeit aufgeladen. Genau diese Energie entlädt sich heute in den Gewittern – eine direkte Konsequenz des Wetterumschwungs.

Wie stark ist der Starkregen in Baden-Württemberg?

Niederschlagsmengen von bis zu 30 mm pro Stunde

  • Der DWD-Warnlagebericht gibt für heute örtlich heftigen Starkregen zwischen 20 und 40 l/qm an – das entspricht 20 bis 40 Litern pro Quadratmeter innerhalb kurzer Zeit.
  • Vereinzelt sind sogar Mengen bis 60 l/qm möglich, was zu Überschwemmungen führen kann.
  • Besonders betroffen ist das Alpenvorland, wo die feuchte Luft auf die Berge trifft und sich abregnet.

Überflutungsgefahr in Städten

In urbanen Gebieten wie Stuttgart, Freiburg oder Reutlingen können die Kanalisationen die Wassermassen kaum fassen. SWR (regionaler öffentlich-rechtlicher Sender) wies bereits auf die Gefahr von Sturzfluten hin. Dazu kommen Hagel mit Körnern um 2 bis 3 cm – eine echte Gefahr für Autos und Gebäude.

Fazit: Der Starkregen erreicht heute in Teilen Baden-Württembergs Dimensionen, die binnen Minuten Keller volllaufen lassen können. Wer im betroffenen Gebiet wohnt, sollte Wertsachen aus Kellern holen und das Auto unterstellen.

Zeitleiste der Gewitterentwicklung heute

  • Heute Vormittag: Erste Gewitterzellen im Süden (DWD-Warnlagebericht)
  • Heute Nachmittag: Ausweitung der Gewitter, Starkregen und Hagel (n-tv (Nachrichtenportal))
  • Heute Abend: Höhepunkt der Unwettergefahr – orkanartige Böen möglich
  • Morgen (Folgetag): Voraussichtliche Abkühlung, nachlassende Gewitter (DWD-Warnlagebericht)
Der Ablauf

Die zeitliche Abfolge zeigt: Wer heute Abend noch unterwegs ist, sollte die Warnungen ernst nehmen. Der Höhepunkt fällt mit der Zeit zusammen, in der viele Menschen nach Hause fahren.

Bestätigte Fakten

  • Heute treten im Süden und in der Mitte Deutschlands Gewitter auf (DWD)
  • Die Hitzewelle wird nach aktuellen Prognosen am Mittwoch enden (n-tv)

Was unklar ist

  • Ob die Gewitter lokal Tornados auslösen können (niedrige Wahrscheinlichkeit)
  • Die genaue Intensität der Niederschläge im Tagesverlauf

Stimmen der Experten

„Die aktuellen Gewitter entwickeln sich aus der extremen Hitzebelastung der letzten Tage. Die Luft ist aufgeheizt und feucht – ideale Bedingungen für heftige Unwetter.“

Deutscher Wetterdienst (DWD) (amtliche Wetterwarnungen)

„Wir erwarten, dass sich die Wetterlage ab Mittwoch beruhigt. Die Hitzewelle ist dann endgültig gebrochen – auch wenn im Süden noch einzelne Gewitter nachziehen.“

Meteorologe des DWD (zitiert im DWD-Warnlagebericht)

„Cumulonimbus-Wolken sind die deutlichsten Vorboten eines Gewitters. Sobald sie am Himmel erscheinen, ist mit Starkregen, Hagel und Sturmböen zu rechnen.“

ARD alpha – Beitrag „Unwetter und Gewitter“ (Bildungssender)

Für die Menschen im Süden Deutschlands heißt das: Die Hitzewelle ist noch nicht vorbei, aber die Gewitter heute sind der erste Vorbote des Wetterumschwungs. Wer sich auf die nächsten Tage vorbereitet, sollte den DWD-Warnkarte im Blick behalten – und vor allem am Nachmittag und Abend vorsichtig sein. Die Abkühlung kommt, aber sie kommt mit Regen, Hagel und starken Böen.

Häufig gestellte Fragen

Wie kann ich mich während eines Gewitters schützen?

Meiden Sie freie Flächen, Wasser, Bäume und Metallzäune. Suchen Sie geschlossene Gebäude auf. Im Auto sind Sie sicher, solange Sie nicht aussteigen. Halten Sie Abstand zu Stromleitungen.

Was ist der Unterschied zwischen einer Gewitterwarnung und einer Unwetterwarnung?

Eine Gewitterwarnung (Stufe 2) kündigt starke Gewitter mit Starkregen, Hagel und Böen an. Eine Unwetterwarnung (Stufe 3) bedeutet Lebensgefahr durch extreme Niederschläge, Orkanböen oder großen Hagel. Die aktuellen Warnungen liegen vielerorts auf Stufe 2 bis 3.

Kann ich im Auto bei Gewitter sicher sein?

Ja, das Auto schützt durch den Faradayschen Käfig vor Blitzschlag – vorausgesetzt, Sie machen keine Metallteile im Innenraum nass und bleiben im Fahrzeug. Meiden Sie jedoch Unterführungen und überflutete Straßen.

Ab welcher Temperatur spricht man von einer Hitzewelle?

Eine Hitzewelle liegt vor, wenn an mindestens drei aufeinanderfolgenden Tagen die gefühlte Temperatur über 29 °C steigt. Der DWD gibt Hitzewarnungen ab einer Wärmebelastung der Stufe 2 heraus.

Wie lange dauert ein typisches Gewitter?

Ein einzelnes Gewitter dauert meist 30 bis 60 Minuten, kann sich aber über mehrere Stunden hinziehen, wenn sich immer neue Zellen bilden. Die heutigen Gewitter werden voraussichtlich am späten Abend nachlassen.

Sind Tornados in Deutschland heute wahrscheinlich?

Die Wahrscheinlichkeit ist gering, aber nicht ausgeschlossen. Der DWD warnt bei extremen Entwicklungen mit orkanartigen Böen – dann können lokal Tornados auftreten. Bislang gibt es keine bestätigten Sichtungen für heute.

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